Was sind Implantate?

Implantate sind Titanschrauben (künstliche Zahnwurzeln), die operativ in den Kieferknochen eingesetzt werden und wie eigenes Gewebe angenommen werden.
Ob zum Ersatz einzelner Zähne, zur Versorgung größerer Zahnlücken oder sogar bei völlig zahnlosem Ober- und Unterkiefer, dienen Implantate als die beste Basis für neue stabile Zähne. In den meisten Fällen bieten sie mehr Komfort und eine bessere Ästhetik als herkömmlicher Zahnersatz.

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Was passiert beim Einsatz von Implantaten?

Es handelt sich beim Einsetzen von Zahnimplantaten im Normalfall um einen chirurgischen Eingriff. Die Implantate werden ambulant und unter lokaler Betäubung oder auf Wunsch auch unter Lachgassedierung eingesetzt. Dabei wird die Schraube (die künstliche Zahnwurzel) des Implantats in den Knochen eingebracht und nach drei bis sechs Wochen Einheilzeit mit Aufbauteilen, mit deren Hilfe der eigentliche Zahnersatz wie z.B. eine Krone am Implantatkörper befestigt wird, ergänzt. Implantate verwachsen fest mit dem umgebenden Knochengewebe und stellen so die natürliche Funktion des Kieferknochens und der Bissverhältnisse wieder her. In puncto Belastbarkeit, Funktionalität, Ästhetik und einem beschwerdefreien Lebensgefühl stehen sie gesunden Zähnen im Nichts nach und fühlen sich an wie Ihre eigenen.

Sind Implantate sicher?

In Deutschland setzen Zahnärztinnen und Zahnärzte mittlerweile mehr als eine Million Implantate pro Jahr, Tendenz steigend. Unverträglichkeiten oder Implantatverluste kommen – statistisch betrachtet – sehr selten vor und durch das hochreine Titan, das wie körpereigenes Gewebe angenommen wird, kommt es auch nicht zu Abwehrreaktionen. Der Erfolg ist jedoch von den individuellen Voraussetzungen beim jeweiligen Patienten abhängig. Rauchen, Diabetes, nicht therapierbare Parodontitis, bestimmte Medikamente oder anatomische Gegebenheiten können Einfluss auf den Erfolg von Implantaten haben. Selbstverständlich entscheiden wir bei jedem Patienten individuell, ob Implantate eingesetzt werden können.

Digitale 3D-Diagnostik (DVT)

Für eine detailgenaue Diagnostik mit wenig Röntgenstrahlen verwenden wir in unserer Praxis modernste 3D-Technik. Das CS 9000 3D System wurde für den Alltagsgebrauch durch Zahnärzte konzipiert. Den Anwendern wird mit der herausragenden Detailtreue und Bildwinkelvielfalt der Carestream 3D-Technologie eine ganze Reihe neuer diagnostischer Möglichkeiten, auch bei der Endodontologie, Implantologie, Chirurgie und Dentaldiagnostik eröffnet.

Fragen & Antworten zur Implantologie

Eine künstliche Zahnwurzel (aus Titan oder Keramik), die Lücken nach Zahnverlust „auffüllen“ können. Auf ihnen können Kronen, Brücken oder herausnehmbarer Zahnersatz befesrigt werden, ohne gesunde Zähne zu beschädigen.

Die Dauer eines implantologischen Eingriffes hängt von mehreren Faktoren ab. Bei idealen Voraussetzungen (genügend Knochenangebot, keine Entzündungen etc.) ist der Eingriff durchaus in 30 Minuten möglich. Wie viel Zeit erforderlich wird, wird durch die genaue Diagnostik und die 3D navigierte Implantologie vorhersagbar und somit planbar.

Studien zeigen, daß Implantate eine hohe Erfolgsprognose haben. Ein Implantat kann bei der richtigen Zahnpflege und Mundhygiene lebenslang halten. Im Durchschnitt beträgt die Lebensdauer ungefähr 15 bis 20 Jahre. Doch aufgepasst: Sollten Sie regelmäßig Tabak konsumieren, wirkt sich das Nikotin negativ auf die Lebensdauer des Implantats aus. Es kann zu Komplikationen kommen und der Einheilungsprozess verzögert sich. Außerdem kann es zu unangenehmen Zahnfleischentzündungen kommen, da Giftstoffe in die Wunde gelangen.

Bei einem Zahnimplantat ist eine gute Mundhygiene genauso wichtig wie bei den natürlichen Zähnen. In der Regel lassen sich Implantate problemlos täglich reinigen. Diese Reinigung ist sehr wichtig, denn Bakterien können ansonsten das Zahnfleisch und in der Folge sogar die noch vorhandenen gesunden Zähne angreifen.

Bis heute (2021) leider nicht. An der Änderung dieser Bestimmung wird weiterhin fleißig gearbeitet. Bis heute erstatten nur Privatversicherer die Kosten. Aber Achtung: Nicht alle Versicherer übernehmen die gesamten Kosten. Sowohl bei den reinen Privatversicherungen, als auch bei den privaten Zusatzversicherungen sind die Verträge genau zu prüfen.

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